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"Niemand ist bei den Kälbern" von Alina Herbing

Lesetipp von Theres Helbling

"Niemand ist bei den Kälbern" von Alina Herbing
Lesetipp von Theres Helbling

Nichts als Felder sieht Christin, wenn sie ihrem Freund Jan bei der Feldarbeit hilft. Mal ein Windrad, mal ein verletztes Rehkitz, das in den Mäher geraten ist. Es ist heiss in diesem Sommer und die Fliegenfänger auf Jans Bauernhof sind schwarz vor Fliegen. Christin ist knapp 20. Das mit Jan hat sich irgendwie so ergeben nach der abgebrochenen Friseurlehre. Besser als bei ihrem Säufervater zu leben ist es allemal. Viel redet das Paar nicht miteinander. Die Arbeit wiederholt sich, das Leben ist nicht so glamourös wie in den Lifestyleblogs, die sie liest. Den angesagten Sommerdrink gibt es nicht am Dorffest, dafür besaufen sich dort die Rechtsradikalen. Christin versucht auszubrechen. Sie beginnt eine Affäre mit einem Windradmechaniker. Sie will mehr als nur Kälber tränken und Stall ausmisten. Ein beeindruckender Erstlingsroman. Die Zeitschrift "Landliebe" kaufte ich nach dieser Lektüre nicht am Kiosk.




10.01.2018
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